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06
DEZ
2016

Urla hieß früher Klazomenai

Das haben die Viertklässler auf ihrer Exkursion zur archäologischen Ausgrabungsstätte in Urla am Dienstag, den 6.12.2016 gelernt. Im vierten Schuljahr steht auf dem Lehrplan der DSI Landeskunde: Die Türkei – und insbesondere die Region, in der wir leben – sind Gegenstand des Sachunterrichts.

Im Mittelpunkt unseres Ausflugs stand ein rekonstruierter Olivenbetrieb aus der Antike. Erklärt wurde uns der Olivenbetrieb – und vieles mehr – von einem „echten“ Archäologen, Herrn Cevizoğlu. Unter anderem kam natürlich die Frage auf, wie lange man studieren müsse, um Archäologe zu werden… Auch Aussagen wie „Ich bin ein Fan von Archäologie“ waren zu hören.

Gelernt haben wir, wie in der Antike Olivenöl gepresst wurde. Dabei haben wir eigenhändig Oliven gepresst. Dass die Finger dabei schmutzig werden, war nicht schlimm. Die einzelnen Arbeitsschritte können wir uns jetzt sehr gut vorstellen. Und die vielfältigen Verarbeitungsmöglichkeiten von Oliven wurden uns auch deutlich. So merkten wir, dass der Olivenbrei ähnlich einer Handcreme wohltuend auf der Haut ist. Die Herstellung von Olivenöl beschäftigt uns noch weiter im Sachunterricht; als nächstes steht der Besuch einer Olivenfabrik in Urla an.

(Christine Prehler)